Schwierige Situationen, Tiefpunkte & Schicksalsschläge: wie du daran wachsen kannst

Welches Leben verläuft schon glatt und warscheinlich erlebst auch du gerade mal wieder eine Situation, die dich vor Herausforderungen stellt, denn sonst würdest du diesen Artikel vermutlich nicht lesen.

Ich gehe von einem Weltbild aus, in welchem nichts dem Zufall überlassen wird. Oder wie Albert Einstein es formulierte: “Gott würfelt nicht.”

Demnach sind auch die Dinge, die uns in unserem Leben widerfahren, nicht rein zufällig, sondern enthalten für uns auch immer wieder eine Lernaufgabe, die wir lösen sollen, um uns weiterzuentwickeln. Das Universum lässt uns sozusagen solange gegen eine Wand laufen, bis wir unsere Aufgabe gelöst haben. Und je offener wir für diese Sichtweise sind, umso einfacher wird es uns fallen, uns unseren Lebensthemen anzunehmen und umso früher sind wir die lästigen Angelegenheiten wieder los.

Egal, in welcher Situation du dich gerade befindest: nicht verzweifeln. Auch wenn es schwer ist, versuche die Botschaft dahinter zu erkennen und weiter an dir zu arbeiten.

Das dahinterliegende Thema annehmen und Altes loslassen ist leider oft mit viel Trauer und Schmerz verbunden, doch du kannst es meistern, wenn du dem Leben vertraust und wirklich glaubst, dass es dich liebt und es gut mit dir meint, denn letztendlich geht es immer um Entwicklung.

Ich kann dir sagen, dass ich in meinem Leben schon an unglaublich vielen Tiefpunkten stand, ja, sogar mehrmals am Rande des Abgrunds. In solchen Momenten wünschte ich mir damals eigentlich nur noch einen Ausweg. Und die Alternative war meistens, mich nun, da ich nicht mehr anders konnte, dem Leben ganz hinzugeben, die eigene Macht abzugeben und mich wie als Säugling ganz bewusst in den Schoß der über mir stehenden Mutter fallen zu lassen.

Wohlbemerkt, das war damals. Ich spreche von Situationen, in denen ich keinen Ausweg mehr sah und am Ende meiner Kräfte war – und aus eigener Kraft auch keine Neuen mobilisieren konnte.

Heute wähle ich es anders. Wenn das Leben mal nicht so läuft, wie ich es mir wünsche und mir neue Herausforderungen schickt, fühle ich mich tatsächlich erst so richtig aus der Reserve gelockt und tue alles dafür, um ganz in meiner Mitte zu stehen und all meine Reserven zu bündeln, um in meiner ganzen Kraft zu sein.

Frieden zu schließen ist nur möglich, wenn du es schaffst, alle Anteile zu integrieren und nichts mehr auszuschließen. Mir, für meinen Teil, fällt das heute noch schwer, da wir in einer Welt der Polarität leben, die uns die starken Gegensätze ständig und überall aufzeigt. Ein paar Beispiele dazu aus meinem eigenen Leben:

  • Was ist, wenn in der Ehe plötzlich ein anderer Mensch auftaucht und sich einer der Partner auf einmal nach freier Liebe sehnt, obwohl das bis dahin gar kein Thema war und plötzlich heftigen Schmerz verursacht?
  • Was ist, wenn ein Kind sich lieber zu Hause bilden und keine dafür vorgesehene Einrichtung besuchen möchte – in einem Gesellschaftssystem, in dem das noch nicht gängig ist?
  • Was ist, wenn ein anderer Mensch immer wieder versucht, Macht über dich auszuüben, dich vor anderen Menschen schlecht macht oder dir dein Leben erschwert – und du nicht weißt, wie du dagegen ankommen sollst?

Tatsächlich ist es unglaublich schwer, mit dem “Gegenteil” konfrontiert zu werden. Und ich glaube, dass all das ausschließlich mit der reinen Liebe zu dir selbst zu tun hat.

Liebe in ihrer Reinform, also echte, tiefe, wahre, von innen heraus wachsende Liebe, benötigt zwar keine Attribute, denn sie ist einfach, – ihr ist nichts mehr hinzuzufügen – dennoch verwende ich den Begriff der bedingungslosen Liebe gern, um dir näher zu bringen und verständlich zu machen, was genau ich meine und worum es mir geht.

Bedingungslos bedeutet, keine Bedingungen zu stellen – frei von Erwartungen, Vorstellungen oder Anforderungen. Es bedeutet sein zu lassen. Und alles, was man lässt, ist frei.

Das Streben nach Freiheit ist wohl eines der größten von Menschen überhaupt. Tatsächlich habe ich schon einige Menschen kennengelernt, die ihre größtmögliche Freiheit leben und damit sehr glücklich sind. Für die Mehrheit der Menschen wäre das auch möglich, zumal wir mit der Liebe im Besitz des dafür wohl einfachsten Werkezugs überhaupt sind. Und dennoch gelingt es uns noch nicht, uns selbst und unsere Nächsten so sehr zu lieben, dass wir sie wirklich annehmen, wertschätzen und so lassen können, wie sie sind.

Da alles in der Welt einem Spiegel gleicht und wir uns in allem um uns herum erkennen können, müssen wir uns fragen: wie sehr sind wir denn selbst in der Lage, unsere Umwelt zu lassen? Wie sehr stellen wir uns dem Leben – und Leben bedeutet immer Veränderung! – entgegen, wie sehr unserer eigenen Entwicklung und damit einhergehend die Frage: wie sehr lieben wir uns eigentlich selbst? Denn wenn ich weiß, was ich brauche und mir zukommen lasse, mache ich das Recht darauf natürlicherweise auch für andere Menschen gültig.

Die Antwort darauf ist also gar nicht so einfach. Ist es Selbstliebe und Selbstfürsorge, deinem eigenen Körper nur das Beste zukommen zu lassen, z.B. in Form von hochwertigsten Lebensmitteln, die deinen Körper beleben und aufbauen anstatt zu vergiften und auszuzehren?

Oder ist es Selbstliebe und Selbstfürsorge, deinem Bedürfnis nach Chips und Schokolade nachzugeben, was deine Seele entspannt, anstatt dich wegen dem “Verbot auf Süßes” zu knechten?

Im Übrigen glaubte ich, die Antwort zu haben. In diesem Fall wäre sie gewesen: hinter dem Bedürfnis nach Schokolade steckt eine Sucht, die Schokoladensucht. Und wie jede Sucht bringt sie eine Abhängigkeit mit sich, aus der es gilt, dich zu befreien. Also hinter die Fassaden schauen und das eigentliche Bedürfnis (nach echter Liebe, der Süße im Leben) aufdecken.

Doch auch hier wären wir nicht am Ende, denn noch einmal: wir leben in einer Welt der Polaritäten – diese physische Welt wird immer zwei Pole haben, egal von wo und auf welche Weise wir sie betrachten. Blieben wir an diesem konkreten Schokoladenbeispiel würde das nämlich bedeuten, dass selbst die (krankhafte) Suche nach dem Dahinterliegenden, das immer wieder in Frage stellen und misstrauen (z.B. beim essen), zur Sucht werden kann. In diesem Fall wäre dir sicherlich mehr gedient, wenn du versuchen könntest, einfach mal loszulassen, zu vertrauen und zu entspannen – einfach mal zu lassen und im Jetzt zu sein – ohne zu viel zu denken.

In diesem Sinne kannst du es auch bei Niederlagen, Tiefpunkten oder Schicksalsschlägen angehen – und wirst dir dadurch unglaublich viel Gutes tun. Ein Todesfall in der Familie könnte dich im besten Fall dahin bringen, das Leben umso mehr wertzuschätzen und für das Gute darin zu anzugehen – nun also in deine ganze Kraft zu kommen. Und wenn dir der Sinn danach steht, einfach nur verletzt all deine Trauer fließen zu lassen, dann tu es.

Als drei meiner wichtigsten Wegbegleiter und Unterstützer recht schnell hintereinander verstarben, als mein Mann sich von mir trennte und unsere bis dahin so harmonische Ehe in tausend Scherben zerbrach – fühlte ich mich plötzlich sehr allein und nackt. Auf einmal war ich ganz auf mich allein gestellt und musste mir den Rückhalt, den ich bis dahin von diesen Menschen bekommen hatte, selbst verschaffen. Ein schales Gefühl.

Ein wunderschöner Nebeneffekt beim Trauern ist das Loslassen. Und das zu lernen, hilft dir auch in schwierigen Situationen immer weiter. Ob du dich von materiellen oder immateriellen Dingen frei machst, von überholten Bildern in deinem Kopf, von Menschen, Vorstellungen, Erwartungen oder Gewohnheiten – du kannst dich täglich darin üben.

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